Mutterschutz

 

Das Mutterschutzgesetz (MuSchG) und die zugehörige Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz (MuSchArbV) regeln die besonderen Schutzpflichten für werdende und stillende Mütter. Damit diese möglichst frühzeitig umgesetzt werden können, sieht das Gesetz eine personenbezogene Gefährdungsbeurteilung vor.

Hier sind besonders die Gefährdungen durch Heben und Tragen, Lärm sowie Infektionsgefahren zu beachten. Entgegen der oftmals gängigen Praxis ist ein Beschäftigungsverbot keinesfalls die einzige Lösung – die Gefährdungsfaktoren sollten in jedem Einzelfall geprüft werden, z.B. durch die Erhebung des Impfstatus.

Praxishilfe:

Hier können Sie eine Checkliste zur Durchführung der Gefährdungsbeurteilung werdender Mütter am Arbeitsplatz abrufen.

Mitteilungspflicht

Werdende Mütter sollen dem/der ArbeitgeberIn ihre Schwangerschaft und den mutmaßlichen Tag der Entbindung mitteilen, sobald ihnen ihr Zustand bekannt ist. Gemäß § 5 Mutterschutzgesetz muss der/die ArbeitgeberIn die Gewerbeaufsicht unverzüglich von der Mitteilung der werdenden Mutter benachrichtigen.

Praxishilfe:

Zur Mitteilung an das Gewerbeaufsichtsamt über die Beschäftigung einer werdenden Mutter können Sie dieses Formular verwenden und dadurch Nachfragen vermeiden.

Weitere Informationen mit praktischen Handlungshilfen können Sie folgenden Broschüren entnehmen:

 

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