Ergonomie- und Präventionsberatung

 

Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems verursachen heute fast ein Viertel aller betrieblichen Ausfalltage. Vor diesem Hintergrund kommt ArbeitsmedizinerInnen, OrthopädInnen, PhysiotherapeutInnen, Gesundheits- und SportwissenschaftlerInnen eine neue Rolle als AkteurInnen im betrieblichen Arbeitsschutzgeschehen zu.

So qualifiziert z.B. der Bildungsgang zum/r physiotherapeutischen ArbeitsplatzberaterIn (ErgoPhysConsultant) PhysiotherapeutInnen zu kompetenten PartnerInnen für die Entwicklung und Durchführung von Maßnahmen eines verbesserten, präventionsorientieren betrieblichen Gesundheitsschutzes.

Sie agieren als PartnerInnen für Industrie, öffentliche Institutionen, freiberuflich Tätige, Krankenanstalten und Krankenkassen u.a. mit therapeutischem Wissen. Sie verfügen als Spezialistinnen und Spezialisten für die ergonomische Gestaltung von Arbeitsplätzen, für Körperhaltung und Bewegungsabläufe über Beratungskompetenzen in Biomechanik, Test- und Messmethoden, Kommunikations- und Verhaltenstraining und vor allem in der Diagnose, Bewertung und Entwicklung ergonomischer und physiotherapeutischer Maßnahmen für berufliche Tätigkeiten in sitzender oder stehender Körperhaltung und bei der Bewegung von Lasten.

Sie bieten auf der Grundlage von Arbeitsplatzbegehungen, Arbeitsplatz- und Verhaltensanalysen betriebsinterne, einzel- und gruppenorientierte Beratung und Trainings an, die die Optimierung der ergonomischen Bedingungen am Arbeitsplatz (Veränderung von Verhältnissen) ebenso im Visier haben wie verhaltensorientierte Hilfestellungen für einzelne oder Beschäftigtengruppen bei der Arbeit (Veränderung von Verhalten).

Dabei kooperieren sie eng mit BetriebsärztInnen und Fachkräften für Arbeitssicherheit.

 

 

Zum Anfang der Seite